Montag, 17. Oktober 2016

Abnahme des Mehrzweckgebäudes

Vor zwei Wochen haben wir die Abnahme des Mehrzweckgebäudes beantragt. Neben diversen Dokumenten, die man dafür einreichen muss, gibt es auch mehrere Inspektionen von verschiedenen Ämtern. Und dann heißt es warten...wie lange es dauert, bis man diese Genehmigung bekommt, weiß man hier nie so
Die Küche vom Kindergarten ist fast fertig
genau. Wir wissen von Missionaren, die Monate
darauf warten mussten.
Wir haben nicht schlecht gestaunt als wir realisierten, dass unsere Papiere extrem schnell bearbeitet wurden. Alle Inspektionen verliefen problemlos, es gab keinerlei Beanstandungen. Nachdem die Mitarbeiter auf der Behörde erfuhren, dass der Bürgermeister sich vor einiger Zeit mit uns getroffen hat und uns seine Hilfe
versicherte- sollte es Probleme mit
Die Arztpraxis
irgendwelchen Papieren geben-ging alles ganz schnell.
Heute bekamen wir dann die schriftliche Genehmigung. Das bedeutet, wir können umziehen!!!!
Momentan werden die Möbel gebaut,
Vermutlich der schönste Treppenaufgang weit und breit
Türen gestrichen usw, somit planen wir Mitte November umzuziehen. Ende November wird dann die offizielle Einweihung sein.
Wir können es kaum glauben und sind einfach nur dankbar, wie Gott uns geführt und versorgt hat. Wie viel Gunst und wie viele
Wunder durften wir erleben- Ihm sei alle Ehre!


Freitag, 7. Oktober 2016

Die Neuen

In den letzten Wochen haben wir einige neue Kinder im Kindergarten aufgenommen. Die meisten von ihnen sind 2 oder 3 Jahre alt und in ihrer Entwicklung zurückgeblieben.
Es ist immer wieder eine Herausforderung, den neuen Kindern erst einmal ganz grundsätzliche Dinge beizubringen.
Um ein größeres Chaos zu vermeiden und den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, haben wir vorübergehend noch eine Aushilfskraft eingestellt.
Es ist sehr ermutigend zu beobachten, wie unsere "älteren" Kinder sich in den letzten Monaten verändert haben. Sie haben sehr viel gelernt und in ihrer Entwicklung aufgeholt. Es freut mich besonders wenn ich beobachten kann, wie die Großen sich um die Kleinen kümmern.
Zum Beispiel Jizel, die sich rührend um ihre kleine Cousine bemüht, die seit letzter Woche im Kindergarten ist. Sie erklärt ihr, wie die Dinge so laufen, spielt mit ihr und ist immer darauf
bedacht, dass es ihrer Cousine gut geht. Ihre "Einführung" hörte sich ungefähr so an: "Hier kannst du nicht einfach irgendwo hinpinkeln, sondern du musst die Toilette benutzen. Wenn du musst, gib den Mitarbeiterinnen Bescheid. Iss immer dein Gemüse, denn dann bekommst du ein Stück Schokolade." Damit waren wohl die für sie wichtigsten Dinge gesagt.
Heute haben wir einige der neuen Kinder zum Spielplatz einer amerikanischen Schule gebracht.
Auf den Philippinen gibt es fast keine öffentlichen Spielplätze, und somit ist dies etwas ganz Besonderes für die Kinder. Sie waren begeistert!